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Mittelbiberach Aktuell

Kurzbericht über die Sitzung des Technischen Ausschusses am 27. Juli 2022

Kurzbericht über die Sitzung des Technischen Ausschusses am 27. Juli 2022


Am Mittwoch, 27. Juli 2022, fand die letzte Sitzung des Technischen Ausschusses vor den Sommerferien statt. Sitzungsbeginn war um 17:30 Uhr zunächst vor Ort auf dem Friedhof und anschließend im Sitzungssaal des Rathauses Mittelbiberach. Es waren 7 Zuhörer anwesend.

  • Für Tagesordnungspunkt 1 traf sich der Ausschuss auf dem Friedhof Mittelbiberach. Es ging darum, wie die Hecke, welche entfernt worden ist ersetzt bzw. was an deren Stelle auf dem Friedhof gepflanzt werden soll. In der Diskussion wurde man sich einig, dass die Hecke durch eine lockere und durchaus auch etwas bunte Bepflanzung mit verschiedenen dafür geeigneten Pflanzen ersetzt werden soll. Die Bepflanzung wird jedoch nicht vollumfänglich die Maße der bisherigen Hecke abdecken, sondern etwas kleiner in der Fläche ausfallen. Ebenfalls war man sich einig, dass die Kugelbäume vor der Aussegnungshalle entfernt werden sollen und durch geeignetere Bäume ersetzt werden. Zum Schatten spenden sind die derzeitigen Bäume nicht geeignet, da der Schnitt und der Wuchs hierfür nicht passend sind. Ebenfalls wurde noch kurz vor Ort die Situation mit dem geplanten Parkplatz in der Verlängerung des Friedhofes in Richtung Biberach besprochen. Aufgrund der Kosten und der örtlichen Gegebenheiten wird dies zu einem späteren Zeitpunkt weiter diskutiert werden.
  • Unter Tagesordnungspunkt 2 wurde ein Bauantrag zur Wohnraumerweiterung mit neuem Dachausbau in Reute behandelt. Geplant ist der Abbruch des vorhandenen Schuppens am Bestandsgebäude verbunden dann mit der Erweiterung des Wohnhauses mit neuem Dachausbau. Insbesondere die Firsthöhe die laut Baugesuch von 10,17 m auf 10,60 m springt sowie die Traufhöhe die von 5,40 m auf 7,40 m ansteigen sollte sorgten dafür, dass das gemeindliche Einvernehmen nicht erteilt werden konnte. Es handelte sich bei dem geplanten Bauvorhaben bereits im Bestand um das Gebäude mit der höchsten Firsthöhe. Das gemeindliche Einvernehmen wurde in Aussicht gestellt, sofern diese beiden maßgeblichen Werte entsprechend reduziert werden, die Traufhöhe max. 6,50 m zukünftig beträgt und die Firsthöhe bestehen bleibt. Der Ausschuss folgte daher einstimmig dem Beschlussvorschlag der Verwaltung.
  • In Tagesordnungspunkt 3 widmete sich der technische Ausschuss einem Bauvorhaben zum Neubau eines Mehrfamilienhauses mit Keller und überdachten Stellplätzen auf dem Flst. Nr 339/24 in der Bergstraße in Reute. Dieses Bauvorhaben wurde bereits in der Sitzung am 14.02.2022 behandelt. Damals wurde das Einvernehmen aus verschiedenen Gründen versagt. Mittlerweile wurde der Bauantrag entsprechend überarbeitet und dem technischen Ausschuss erneut vorgelegt. Das Gesamtgebäude weist eine Länge von 23,80 m und eine Breite von 8,80 m auf. Die Höhe beträgt durchgängig 7,34 m. Dies stellt nochmals eine deutliche Reduktion gegenüber dem ursprünglichen Bauvorhaben dar. Das Gebäude besteht aus zwei Stockwerken mit Kaltdach. Es wird über 4 Wohneinheiten verfügen. Insgesamt werden 8 Fahrzeugstellplätze hergestellt. Die beanstandeten Punkte wurden mit diesem neuen Baugesuch durchweg behoben. Kritisch gesehen wurde die Entwässerung bzw. die Retentionsmulde. Hier wird ein Überlaufen bei Starkregen befürchtet. Von Seiten des Bauherrn wurde die Mulde jedoch bereits größer ausgelegt und mit einem entsprechenden größer dimensionierten Notablauf versehen. Daher erteilte der Ausschuss nach kurzer Diskussion einstimmig das gemeindliche Einvernehmen zum Vorhaben.
  • Unter Tagesordnungspunkt 4 ging es um eine Wohnraumerweiterung durch Ausbau des Dachgeschosses und Aufbau einer Dachgaube auf dem Flst. Nr. 146 im Öschweg in Mittelbiberach. Hier ist geplant eine Dachgaube mit 8,0 m Länge und einer Höhe von 2,45 m bei einer Dachneigung von 15 Grad zu errichten. Die Firsthöhe ändert sich durch die Dachgaube nicht, ebenso wie die Traufhöhe. Da die Dachgaube nicht größer als 50 % der Gesamtdachlänge beträgt stimmte der Ausschuss einstimmig ohne weitere Diskussion der Erteilung des gemeindlichen Einvernehmens zu.
  • Ein Bauantrag zur Errichtung eines Solarparks auf den Flurstücken 974, 976, 978 und 1008 in der Reutener Straße in Mittelbiberach wurde gestellt, womit sich der technische Ausschuss unter Tagesordnungspunkt 5 beschäftigt hat. Geplant ist der Solarpark auf einer Fläche von 20,2267 ha. Parallel hierzu läuft dazu auch das flankierende Bebauungsplanverfahren. Der technische Ausschuss befasste sich jedoch konkret nur mit dem Bauantrag. Der Solarpark besteht im Wesentlichen aus einzelnen Solarmodulen die in Gruppen miteinander verbunden werden. Gebäudetechnisch ist ein Scheuer auf dem Gelände vorhanden, der in die Anlage integriert wird. Dieser hat eine Gebäudefläche von 140,73 m². Darüber hinaus entstehen 5 Trafogebäude mit einer Grundfläche von 5,00 m auf 4,50, insgesamt 112,50 m². Ein Solarmodul besteht aus drei einzelnen Teilen von jeweils 1,133 m Breite und einer Länge von 2,256 m. Diese sind über eine Grundplatte mit 2,00 m und einem Standbein von 1,266 m mit dem Erdboden verbunden. Die Rammtiefe des Standbeines beträgt je nach Bodenbeschaffenheit etwa 1,5 m. Die Module werden in einem Winkel von 15 Grad (+/- 1,50 Grad) ausgerichtet. Am tiefsten Punkt befindet sich das Modul je nach Ausrichtung etwa 0,8 m (+/- 0,1 m) über dem Boden. Die Entwässerung des Vorhabens gestaltet sich soweit unkritisch. Das Regenwasser wird über die Module direkt in den unversiegelten Boden darunter abgegeben. In der Diskussion im Gremium wurde noch der Hinweis gegeben, die neue Wegeführung planerisch korrekt darzustellen. Nach Abschluss der Diskussion stimmte der Ausschuss einstimmig für die Erteilung des gemeindlichen Einvernehmens.
  • Unter Tagesordnungspunkt 6 befasste sich der Auschuss mit dem Neubau eines Wohnhauses, Flurstück Nr. 114/7, Biberacher Straße/ Rosenstraße in Mittelbiberach. Das Gebäude weist eine Länge von 8,99 m und eine Breite von 7,74 m auf. Die Firsthöhe beträgt 7,195 m und die Traufhöhe beträgt 5,94 m. Somit fügt sich das Gebäude insgesamt in die Umgebungsbebauung entsprechend ein. Der Neubau des Gebäudes an sich wurde als unkritisch bewertet. Fragen aus dem Gremium kamen jedoch zur im Baugesuch dargestellten Parkplatzsituation auf. Letztlich wurde das Einvernehmen einstimmig erteilt, jedoch verbunden mit dem Hinweis, dass die notwendigen Stellplätze grundbuchrechtlich zu sichern sind.
  • Tagesordnungspunkt 7 befasste sich mit dem Bauantrag zur Umnutzung einer Badmintonhalle mit dem Einbau einer Teeküche sowie der Errichtung einer Außenterrasse mit Möblierung auf dem Flurstück 2590 in der Ziegleistraße 37 in Mittelbiberach. Das Bauvorhaben ändert in der äußeren Erscheinung des Gebäudes nichts. Lediglich die Außengastronomie stellt hierzu die größte Änderung dar. Da sich das Flurstück jedoch im Gewerbegebiet befindet, wird dies als unkritisch bewertet. Deshalb wurde nach kurzer Beratung einstimmig das gemeindliche Einvernehmen zum Bauantrag erteilt.
  • Der Tagesordnungspunkt 8 befasste sich mit einem Tekturantrag zum Bauantrag Neubau einer Garage mit begrüntem Flachdach auf dem Flurstück 93/1 im Schönenbucher Weg in Mittelbiberach. Konkret ist eine Verlängerung des genehmigten Gebäudes in der Tiefe um 0,765 m auf einer Gesamtlänge von 6,24 m beantragt. In der Breite ist eine Veränderung von 0,24 m auf 9,98 m Länge beantragt. Zudem erhält das Gebäude ein Vordach mit 0,5 m Ausladung auf 8,24 m Breite. Es entsteht somit eine Garage mit insgesamt 82,68 qm. In der Höhe ergibt sich daraus eine Gesamthöhe von 3,20 m was ebenfalls eine Erhöhung um 0,2 m im Vergleich zur bisherigen Genehmigung darstellt. Die Größe der Garage in der Fläche wächst von 77,03 qm auf 82,68 qm. Nach kurzer Diskussion innerhalb des Gremiums zu unterschiedlichen Fragestellungen zum Baugesuch wurde einstimmig das gemeindliche Einvernehmen erteilt. Ebenso wurde zugestimmt, dass das Vordach um 0,5 m die Baugrenze überschreitet.
  • Innerhalb des Tagesordnungspunktes 9 ging es um den Abbruch eines bestehenden Wohnhauses und den Neubau eines Wohnhauses auf dem Flst.Nr. 93/1 in der Biberacher Straße in Mittelbiberach. Nach Abriss des Bestandsgebäudes ist der Bau eines neuen Gebäudes vorgesehen. Im Süden weist das neue Gebäude eine Breite von 5,72 m auf. Im Westen 12,39 m in der Länge. Im Norden 5,27 m sowie im Osten 11,15 m. Dort befindet sich zudem der Eingangsbereich des Gebäudes. An der Südseite ist eine Dachgaube vorgesehen. Bei einer Länge von 5,85 m weist diese eine Größe von 3,00 m auf. Von der Grundfläche her fällt das Gebäude geringer aus als das Bestandsgebäude. Das Gebäude besteht aus dem EG, OG, Dachgeschoss sowie einem Dachraum. Das Gebäude soll mit einem Satteldach mit 41 Grad ausgeführt werden. Die Firsthöhe beträgt dann 10,90 m im Vergleich zum Bestandsgebäude mit 9,57 m. Die trennende Brandschutzmauer weist eine Höhe von 11,56 m auf. Die Traufhöhe beträgt 6,10 m. Nach Abschluss der Diskussion versagte der Gemeinderat die Erteilung des gemeindlichen Einvernehmens. Insbesondere die Dachgaube überschreitet durch Ihre Größe 50 % der Gesamtdachlänge. Ebenso wurde in den Beschluss ein Hinweis zur GRZ mit aufgenommen. Sollte die Länge der Dachgaube auf unter 50 % der Gesamtdachlänge reduziert werden, wurde die Erteilung des gemeindlichen Einvernehmens in Aussicht gestellt.
  • Tagesordnungspunkt 10 befasste sich mit den Lärmschutzmaßnahmen im Kindergarten Zeppelinstraße. Dies ist die einzige Einrichtung, die über keine Maßnahmen zum Lärmschutz verfügt. Die Kosten für die Lärmschutzmaßnahmen würden nach einer ersten Kostenerhebung der Verwaltung rund 22.000 € betragen. In der Diskussion im Gremium wurde zwar deutlich, dass alle Maßnahmen zum Lärmschutz begrüßt werden, jedoch erscheinen die Kosten mit 22.000 € hierfür relativ hoch. Der technische Ausschuss sprach sich deshalb dafür aus, die Kosten zu prüfen bzw. prüfen zu lassen, welche Alternativen zur vorgeschlagenen Reduktion des Lärms möglich sind.
  • Unter dem Punkt Sonstiges informierte der Vorsitzende über eine Anfrage aus der Bürgerschaft bzgl. der Übernahme von privaten Stichstraßen in das Eigentum der Gemeinde. Dadurch wurde zukünftig der Unterhalt und die Straßenverkehrssicherungspflicht der Gemeinde obliegen. Der technische Ausschuss war sich jedoch einig, dass dies aus verschiedenen Gründen nicht übernommen werden soll.