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Strichmann









 Elektronischer Aufenthaltstitel 


Ab 1. September 2011 wird der „elektronische Aufenthaltstitel (eAT)“ eingeführt.

Alle Personen, die keine EU-Bürger sind oder sich als Flüchtling in Deutschland aufhalten, erhalten ab dem 01.09.2011 ein Dokument im praktischen Scheckkartenformat. Dieses löst die bisherigen Klebeetiketten im Reisepass ab. Der eAT wird bei der Ausländerbehörde beantragt. Wie der deutsche Personalausweis wird er von der Bundesdruckerei in Berlin hergestellt, was ca. 4 – 6 Wochen dauern wird.
Die Karte enthält einen Chip, auf dem die persönlichen Daten, die Adresse, das Lichtbild, die Unterschrift und die Fingerabdrücke gespeichert sind. Eine Speicherung der Fingerabdrücke außerhalb des Chips findet nicht statt. Nach einem Umzug muss die neue Adresse durch die Ausländerbehörde auf dem eAT eingetragen werden. Ausländische Mitbürger müssen daher nach dem Besuch der Meldebehörde im Rathaus auch zum Landratsamt kommen.
Mit dem Chip kann man sich zum Beispiel im Internet ausweisen oder eine elektronische Signatur in Anspruch nehmen. Die Nutzung dieser „Ausweisfunktion“ ist freiwillig.
Auch alle Kinder erhalten ab dem sechsten Geburtstag einen eigenen eAT. Sie müssen daher bei der Beantragung zur Abgabe von Fingerabdrücken zusammen mit ihren Eltern persönlich zum Landratsamt kommen.
Alte Aufenthaltstitel in Aufkleberform bleiben bis zum aufgedruckten Datum gültig und müssen vorher nicht umgetauscht werden. Ein Umtausch ist aber möglich, wenn ein besonderer Grund dafür gegeben ist.
Weitere Informationen können Sie bei der Ausländerbehörde des Landratsamts oder unter der Internetadresse www.bamf.de/eaufenthaltstitel erhalten.