Gemeinde Mittelbiberach

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Bauernverband Ortsverband Mittelbiberach

Andreas Sproll
Buchauer Straße 38
88441 Mittelbiberach
Tel.: 07351 72105

Bauernverband Ortsverband Reute

Franz Egger
Reute, Degernauer Straße 101
88441 Mittelbiberach
Tel.: 07351 32221

Brieftaubenverein Mittelbiberach

Thomas Hauke
Biberacher Straße 66
88441 Mittelbiberach
Tel.: 07351 74595

Eltern-Kind-Gruppe Mittelbiberach

Daniela Winter
Forststraße 12
88441 Mittelbiberach

Eltern-Kind-Gruppe Mittelbiberach

Sarah Kehrle
Oberdorfer Straße 16
88441 Mittelbiberach
Tel.: 07351 168536

Evangelische Sozialstation
Wielandstraße 24
88400 Biberach an der Riß
Tel.: 07351 150230
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Evangelischer Krankenpflegeverein
Pfluggasse 21
88400 Biberach an der Riß
Tel.: 07351 9401
Fanfarenzug Mittelbiberach "Graf von Brandenstein" e. V.

Markus Schmid
Bußmannshausen, Schwedenkreuz 6
88477 Schwendi
Tel.: 0176 42086424
fz-mbc(@)web.de

Festausschuss Heimatfest "Mariä Geburt"

Robert Piesche
Schillerstraße 8
88441 Mittelbiberach
Tel.: 07351 9026
robert.piesche(@)gmx.de

Das traditionelle Heimatfest "Mariä Geburt" verdankt seinen Ursprung der abgebrochenen "Feldkapelle", wo es als Patroziniums- und Hauptwallfahrtsfest jahrhundertelang gefeiert wurde. Im Jahre 1585 ließ die fromme adelige Frau Euphrosyne Schad, geb. v. Rechberg, ein "Muttergotteskirchlein" an der Straße nach Biberach erbauen. Daneben wurde 1611 der "alte Friedhof" als Pestfriedhof angelegt. In diesem Kirchlein wurde eine um 1560 in einer schwäbischen Schnitzer Werkstätte angefertigte Madonnenstatue aufgestellt, die nach dem Brauch der damaligen Zeit mit einem Mäntelchen umkleidet wurde ("Gnadenmantel"). Zu diesem Madonnenbild, das den Titel "Maria vom Troste" bekam, entstand bald eine Wallfahrt, weil viele Gebetserhörungen vorkamen. An den Samstagen, an den Muttergottesfesten und vor allem am Patroziniumsfest Mariä Geburt kamen viele Wallfahrer zur Feldkapelle und empfingen daselbst die hl. Sakramente. An diesen Tagen besorgten die Kapuziner von Biberach die Wallfahrtsgottesdienste und die Sakramentenspendung. Im Zeitalter des Josephinismus wurde vom Staate her das Wallfahren unterdrückt und für unnütz gehalten. So verordneten Beamte den Abbruch der Feldkapelle, welcher am Feste der Heimsuchung Mariens, am 2. Juli 1810, begonnen wurde. Um allen Unordnungen der Mittelbiberachischen Weiber, die sich widerrechtlich entgegensetzen wollten, zuvorzukommen, sind die Polizei und die Landreiter angefordert und an den Platz beordert worden. Die Bevölkerung von Mittelbiberach war überhaupt nicht damit einverstanden, dass ihre Feldkapelle mit dem Gnadenbild der Maria vom Troste abgetragen werde. Alle Versuche, die Kapelle zu erhalten, scheiterten, selbst kaufen durften sie ihre Feldkapelle nicht. Die Wallfahrt wurde amtlicherseits durch Abbruch der Kapelle aufgelöst. Nur so war offensichtlich ein Ende abzusehen. Ziegelsteine und Kircheninventar wurden nach Reute gebracht. Das Gnadenbild wurde neu gefasst und (ohne die frühere Bekleidung) in der Pfarrkirche aufgestellt. Das Patroziniumsfest der ehemaligen Feldkapelle durfte zunächst nicht mehr begangen werden, um die Wallfahrt nicht wieder aufkommen zu lassen. Man feierte es zusammen mit dem Rosenkranzfest. Erst von 1866 ab durfte das Fest Mariä Geburt wieder für sich allein gefeiert werden. Es wurde nach der alten Tradition mit bescheidener weltlicher Feierlichkeit umrahmt, die einzig der Verschönerung des Kirchenfestes diente. Durch die Bemühungen des Bürgermeisters Heimann und des Festausschusses der Gemeinde Mittelbiberach wurde ab dem Jahre 1955 dieses Fest Mariä Geburt immer mehr zu einem Volksfest, das in der Region auch unter dem Namen "Zwetschgenfest" bekannt wurde. Ab dem Jahre 1983 übernahm der Festausschuss, gebildet von der Bürgerwehr, der freiwilligen Feuerwehr, des Fußballclubs, des Männergesangvereins und der KLJB Mittelbiberach die Organisation des Heimatfestes. Den Vorsitz übernahm damals Oberleutnant Franz Wieland bis zum Jahr 1992. Leutnant Erich Denz hatte den Vorsitz des Festausschusses bis 1996 inne. Oberleutnant Anton Gleinser führte den Vorsitz im Festausschuss bis 2002. Seither ist Robert Piesche Vorsitzender des Festausschusses. Ein buntes Programm erwartet die Festbesucher in jedem Jahr am zweiten Wochenende im September. Beginnend am Freitagabend mit einem Tanz für die Jugend, folgt der Samstag traditionell mit einem Kindernachmittag. Zum Programm am Samstag und Sonntag gehört auch ein "Bunter Abend", die Aufführung des "Großen Zapfenstreichs" im Schlosshof durch die Bürgerwehr Mittelbiberach sowie ein Feldgottesdienst mit anschließendem Frühschoppen und viel Musik im Festzelt. Der Chorleiter des Männergesangvereins und Schulrat Erwin Hölz hat im Jahr 1985 das Heimatlied "Gruß an Mittelbiberach" verfasst, in welchem auch das Heimatfest seinen Platz findet: Und ziehen im September die Schwalben furt, beflügelt sich so heiter der Sinn, denn dann feiern wir freudig Mariä Geburt, Fest der Himmelskönigin. Alle kehren sie wieder, wollen die Heimat sehn, die Freunde, Schwestern, Brüder, der Mutter Schutz erflehn. Mit klingendem Spiel und im gleichen Schritt marschieren sie dann freudig einher: Heitre Spielleut und hinter ihnen Blasmusik, unsre bunte Bürgerwehr. Trommeln und Pfeifen erschallen, schmettern Trompeten darein, in ihren Jubel fallen die Glocken hell mit ein.

Förderverein FC Mittelbiberach e. V.

Hubert Braig
Bachgasse 7
88400 Biberach an der Riß
Tel.: 07351 4292492

Einträge insgesamt: 61
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